Von der Bauforschung in die Baupraxis

Aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Themenbereich nachhaltiges Bauen

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Plusenergie-Dachgeschoßausbau Ybbsstrasse

@ Foto: Schöberl & Pöll GmbH

@ Foto: Schöberl & Pöll GmbH

Bei dem Dachgeschoßausbau eines typischen Gründerzeitgebäudes in Wien wurde das ehrgeizige Ziel verfolgt, Plus-Energie-Standard zu erreichen. Dies bedeutet, dass zusätzlich zum hocheffizienten Gebäudekonzept (Passivhaus) erneuerbare Energieträger – bei dem Projekt in Form einer PV-Anlage und solarer Heizungsunterstützung – zum Einsatz kommen. Eine weitere Herausforderung, der sich das Projekt stellte, war das Ziel, die baulichen Mehrkosten der Umsetzung im Passivhaus-Standard bei unter 10% zu halten. Damit soll höchste Multiplizierbarkeit in Hinblick auf den großen Gründerzeitbestand gewährleistet werden. Weiterlesen

Kategorie: Praxisbeispiele
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Passivhaus-Studentenheim

Oead-WVGmbH; Arch. Martin Kohlbauer

© Oead-WVGmbH; Arch. Martin Kohlbauer

Das im Oktober 2011 eröffnete Studentengästehaus im Passivhausstandard bietet Studierenden optimalen Wohnkomfort bei minimalem Energieverbrauch. Bei dem im Passivhausstandard errichteten Gebäude wurde der Energieverbrauch im Vergleich zu einem durchschnittlichen Bau gleicher Größe um 70% vermindert. Das Studentenheim ist Teil eines in offener Blockrandbebauung errichteten Gebäudekomplexes, in dessen Mitte eine große, parkähnliche Freifläche entstanden ist, die wesentlich zur Lebensqualität an diesem zentralen innerstädtischen Standort beiträgt. Weiterlesen

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MFH Anton-Heger-Platz Wien

© Kresso Nikolic, Hackermüller Architekten

© Kresso Nikolic, Hackermüller Architekten

Das Ziel des Bauträgers, einer gemeinnützigen Siedlungsgesellschaft, war es, einen zeitgemäßen ökologischen Wohnbau in einer geschlossen bebauten Stadtrandlage Wiens zu realisieren. Hoher Wohnkomfort bei geringem Energieaufwand war dabei genauso gefragt wie eine kurze Bauzeit durch vorgefertigte Elementbauweise. Die Umsetzung im Kostenrahmen der Wohnbauförderung war für einen gemeinnützigen Bauträger selbstverständlich. Als Passivhaus entspricht das Gebäude den höchsten Effizienzanforderungen. Weiterlesen

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Büro Biberstraße, Wien

© Hayde

© Hayde

Ziel dieses Bauprojekts in der Biberstraße, 1. Wiener Gemeindebezirk, war es, eine qualitativ hochwertige Sanierung durchzuführen, um das Gründerzeithaus an die Anforderungen eines modernen Bürogebäudes heranzuführen. Da die gegliederte Fassade aus dem Jahr 1901 vom Denkmalschutz als erhaltungswürdig eingestuft wurde, konzentrierten sich die Umbaumaßnahmen vorrangig auf den Innenbereich (inkl. Herstellung der Barrierefreiheit und Verbesserung des haustechnischen Systems), den Dachbereich und die hofseitigen Fassaden (inkl. Fenstertausch). Weiterlesen

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SPAR-Klimaschutz-Supermarkt

© SPAR, Fotograf Paul Ott

© SPAR, Fotograf Paul Ott

Der im Vergleich mit Standard-Supermärkten geringere Energieverbrauch trägt deutlich zur Reduktion von CO2-Emissionen bei. Möglich wird dies durch Effizienzmaßnahmen wie Abwärmenutzung der Kälteanlage, LED-Beleuchtung und Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Besonders erwähnenswert ist die landschaftsplanerische Einbindung in die umgebende Grünanlage: Dachbegrünung und die teilweise Verbauung in einem Erdhügel sind in dieser Art für einen Supermarkt einzigartig. Weiterlesen

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Energieautonomes Stadthaus Wels

© PAUAT

© PAUAT

Bei dem Projekt handelt es sich um die Sanierung und Aufstockung eines bestehenden Stadthauses der 60er Jahre inkl. Zubau eines Bürogebäudes. Da die gesamte Gebäudehülle dem Passivhausstandard entspricht, kann auch im sanierten Bestand der geringe Restenergiebedarf durch erneuerbare Energieträger (Photovoltaik und Solarthermie sowie effiziente Grundwasser-Wärmepumpe) abgedeckt werden. Das vorhandene städtische Netz wird als Speicher und Puffer benutzt. Weiterlesen

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Wohnhausanlage Pantucekgasse

© Prof. Arch DI Martin Treberspurg, Treberspurg Partner Architekten ZT-GmbH

© Prof. Arch DI Martin Treberspurg, Treberspurg Partner Architekten ZT-GmbH

Zum Zeitpunkt der Fertigstellung war das Gebäude international die größte Passivhaus-Wohnanlage. Der Bau steht für optimale Wohnqualität und Behaglichkeit bei gleichzeitiger Reduzierung des Schadstoffausstoßes durch den geringen Einsatz an Energie für Warmwasser und Heizung. Die Einbindung der Photovoltaikanlage als integrativer Bestandteil des Entwurfs bildet ein sichtbares Symbol für Nachhaltigkeit und die Versorgung des Projekts mit erneuerbaren Energien. Sie fördert die Identifikation der BewohnerInnen mit dem ökologischen Konzept. Weiterlesen

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Energiespar-Komforthaus Universumstraße

© Lisa Rastl

© Lisa Rastl

Das großvolumige Wohnhaus in der Wiener Universumstraße demonstriert, wie gut sich das ökologische Konzept des Passivhauses mit moderner, innovativer Architektur verbinden lässt. Mit zusätzlichen Qualitäten, wie Fußbodenheizung, Kühlmöglichkeit durch Grundwasser, gesonderte Temperatur-Regulierbarkeit der Schlaf- und Wohnräume usw. gingen die Planer den Schritt vom Passivhaus zum „Energiespar-Komforthaus“. Weiterlesen

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Hauptschule Langenzersdorf

© Dieter Schewig, AH3 Architekten

© Dieter Schewig, AH3 Architekten

Die vorbildliche Sanierung eines 135 Jahre alten Schulgebäudes zeigt, dass der Passivhausstandard bei gleichzeitiger Erfüllung zahlreicher anderer Nachhaltigkeitsaspekte nicht nur bei Neubauten erreicht werden kann. Der gesamte Gebäudekomplex wurde – den aktuellen schulischen Ansprüchen entsprechend – funktionell angepasst, thermisch saniert und um einen Zubau erweitert. Weiterlesen

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Wohnhausanlage Quellenstraße, Wien

© Lang Consulting; Architekurbüro Hackermüller / Matthias Ausserer

© Lang Consulting; Architekurbüro Hackermüller / Matthias Ausserer

Die – mit Ausnahme von Keller und Erdgeschoß-Straßentrakt – in Holzfertigteilbauweise errichtete Wohnhausanlage in der Wiener Quellenstraße besteht aus zwei Gebäudetrakten, die durch ein Atrium miteinander verbunden sind. Das Atrium stellt das Herzstück des Projektes dar, denn es bietet Platz für Allgemein- und Freiräume und spielt eine wesentliche Rolle bei der Tageslichtversorgung. Weiterlesen

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