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	<title>Nachhaltig Bauen</title>
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	<description>Von der Bauforschung in die Baupraxis - Aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Themenbereich nachhaltiges Bauen</description>
	<lastBuildDate>Fri, 20 Jan 2012 14:23:25 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Qualitätssicherungspakete für innovative Haustechniksysteme</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 08:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Planungstools und Hilfsmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Innendämmung]]></category>
		<category><![CDATA[Vakuumdämmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Einsatz innovativer Gebäudetechnologien sind PlanerInnen und Bauausführende in der Praxis häufig mit Unklarheiten und Problemen bei der Umsetzung konfrontiert. Seitens der Bauwirtschaft wird Bedarf an knappen, entscheidungsrelevanten Informationen, die das Risiko bei der Anwendung innovativer Technologien minimieren und damit &#8230; <a class="more-link" href="http://www.nachhaltig-bauen.at/planungstools-und-hilfsmittel/qualitaetssicherungspaket-haustechniksysteme">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Einsatz innovativer Gebäudetechnologien sind PlanerInnen und Bauausführende in der Praxis häufig mit Unklarheiten und Problemen bei der Umsetzung konfrontiert. Seitens der Bauwirtschaft wird Bedarf an knappen, entscheidungsrelevanten Informationen, die das Risiko bei der Anwendung innovativer Technologien minimieren und damit einen breiten Einsatz ermöglichen, geäußert. Vor diesem Hintergrund wurden mit Unterstützung durch das Forschungsprogramm Haus der Zukunft und das Klimaschutzprogramm klima:aktiv Bauen und Sanieren Qualitätspakete für besonders energierelevante und fehlerrisikobehaftete Bereiche, nämlich Haustechnik und Wärmedämmung, entwickelt.</p>
<p>Die Qualitätslinien Haustechnik stellen eine Arbeitsgrundlage für die Planung, Dimensionierung, Bestellung und Abnahme haustechnischer Anlagen dar. In fünf Schritten werden Bauherren, ArchitektInnen, FachplanerInnen und InstallateurInnen von der ersten Besprechung bis zur Abnahme begleitet:</p>
<ol>
<li><strong>Grundsatzentscheidungen</strong> (die Qualitätslinie bietet hierfür Merkblätter und Checklisten)</li>
<li><strong>Angebote einholen, Ausschreibung</strong> (die Qualitätslinie bietet Textbausteine und Beschreibungen für Ausschreibungen)</li>
<li><strong>Auswahl des besten Angebots</strong> (die Qualitätslinie bietet Hinweise für die Entscheidungsfindung)</li>
<li><strong>Verträge</strong> (die Qualitätslinie bietet Hinweise für Verträge)</li>
<li><strong>Qualitätsbestätigung und Abnahmeprotokolle</strong> (die Qualitätslinie bietet Checklisten für die Abnahme)</li>
</ol>
<p>Die Qualitätspakete sind zudem ein wertvolles Instrument um sicher zu stellen, dass sowohl Anforderungen aktueller Förderungskriterien als auch optionaler Gebäudebewertungssysteme wie etwa klima:aktiv Gebäudestandard oder TQB-Total Quality Building eingehalten werden.</p>
<p>Das Projekt wurde  im Rahmen des Programms „Haus der Zukunft“ und der Klimaschutzinitiative &#8220;klima:aktiv&#8221; gefördert.</p>
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		<item>
		<title>Serienfertigungstaugliche Sanierungskonzepte für den Leichtbau</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 12:37:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verfahren und Konzepte]]></category>
		<category><![CDATA[Holzbau]]></category>
		<category><![CDATA[Leichtbau]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
		<category><![CDATA[Serienfertigung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sanierung von Leichtbaukonstruktionen gewinnt zunehmend an Bedeutung: Zum einen gibt es in Österreich einen Bestand an 60.000 bis 70.000 Ein- und Zweifamilienhäusern in Leichtbauweise, die vor 1995 errichtet wurden und bei welchen nach und nach thermisch-energetische Sanierungen anstehen. Zum &#8230; <a class="more-link" href="http://www.nachhaltig-bauen.at/verfahren-konzepte/serienfertigungstaugliche-sanierungskonzepte">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sanierung von Leichtbaukonstruktionen gewinnt zunehmend an Bedeutung: Zum einen gibt es in Österreich einen Bestand an 60.000 bis 70.000 Ein- und Zweifamilienhäusern in Leichtbauweise, die vor 1995 errichtet wurden und bei welchen nach und nach thermisch-energetische Sanierungen anstehen. Zum anderen stellen Leichtbau-Sanierungen sowohl aus bauphysikalischer als auch aus bautechnischer Sicht eine Herausforderung dar. Im Gegensatz zu mineralischen Bauweisen können thermische Sanierungen nämlich nicht durch das Anbringen eines Vollwärmeschutzes an der Fassade umgesetzt werden.</p>
<p>Ziel des gegenständlichen Forschungsprojekts war es daher, Sanierungskonzepte für den Leichtbausektor zu entwickeln, die einerseits den Passiv- bzw. Plusenergie-Haus-Standard ermöglichen. Andererseits wurde auf die Möglichkeit zur Serienfertigung und die Verwendung ökologischer Baustoffe besonderes Augenmerk gelegt.</p>
<p>Die entwickelten Sanierungskonzepte können für alle Bauweisen eingesetzt werden und bestehen aus einer „Haus über Haus“-Lösung aus hochvorgefertigten Elementen mit integrierter Haustechnik. Durch dieses Verfahren kommt es für die BewohnerInnen zu keinerlei Nutzungseinschränkungen während der Sanierung. Durch die Serienfertigung soll eine hohe Marktdurchdringung erreicht werden.</p>
<p>Das Projekt wurde vom im Rahmen des Programms „Haus der Zukunft“ gefördert.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nachschlagwerk: Vorgefertigte Fassadensysteme mit Mehrfachnutzen</title>
		<link>http://www.nachhaltig-bauen.at/komponenten/nachschlagwerk-fassadensysteme</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 09:34:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Komponenten]]></category>
		<category><![CDATA[Elemente]]></category>
		<category><![CDATA[Fassaden]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorfertigung]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem umfassenden Kompendium zum Thema „intelligente Fassadensysteme“ liegt ein praxistaugliches, zielgruppengerecht aufbereitetes Nachschlagwerk für PlanerInnen und EntscheidungsträgerInnen im bauausführenden Gewerbe vor. Das Werk dokumentiert unterschiedliche Produktentwicklungen sowie konkrete Anwendungsprojekte und bietet damit einen guten Überblick über den derzeitigen Stand &#8230; <a class="more-link" href="http://www.nachhaltig-bauen.at/komponenten/nachschlagwerk-fassadensysteme">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong>Mit dem umfassenden Kompendium zum Thema „intelligente Fassadensysteme“ liegt ein praxistaugliches, zielgruppengerecht aufbereitetes Nachschlagwerk für PlanerInnen und EntscheidungsträgerInnen im bauausführenden Gewerbe vor. Das Werk dokumentiert unterschiedliche Produktentwicklungen sowie konkrete Anwendungsprojekte und bietet damit einen guten Überblick über den derzeitigen Stand der Technik zum Thema vorgefertigte Fassadensysteme mit Mehrfachnutzen.</p>
<p>Die Gliederung erfolgte in sieben <strong>thematische Kategorien</strong>:</p>
<p>Holzfassaden, Hybridfassaden, Speicherfassaden, Solaraktive Fassaden, Energiefassaden, Grüne Fassaden und Intelligente Fassaden.</p>
<p>Zehn im Rahmen eines ExpertInnengremiums ausgewählte Best Practice Beispiele wurden detailliert textlich, bildlich und planlich dargestellt, wobei vor allem auf die sehr häufig vorkommende Bautypologie des Geschoßwohnbaus der 1960er und 1970er Jahre Bezug genommen wurde. Vom Institut für Baubiologie und Bauökologie wurden für die ausgewählten Systeme zusätzlich Wärmebrückenberechnungen durchgeführt.<br />
Das Forschungsprojekt zeigte zudem deutlich auf, dass auf Seiten der Produktentwicklung zwar eine breite Palette an innovativen Ansätzen zu finden ist. Geht es jedoch um die Weiterentwicklung von der Einzelfertigung in Richtung Serienfertigung, dann sind noch kaum relevante Fortschritte zu beobachten. Um die hochwertigen vorgefertigten Fassadensysteme preislich konkurrenzfähig zu machen, wären darüber hinaus Produkt-Standardisierungen der logische nächste Schritt.</p>
<p>Das Projekt wurde vom im Rahmen des Programms „Haus der Zukunft“ gefördert.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Plusenergie-Dachgeschoßausbau Ybbsstrasse</title>
		<link>http://www.nachhaltig-bauen.at/praxisbeispiele/plusenergie-dachgeschossausbau-ybbsstrasse</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 11:12:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxisbeispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Gründerzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Passivhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Plusenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei dem Dachgeschoßausbau eines typischen Gründerzeitgebäudes in Wien wurde das ehrgeizige Ziel verfolgt, Plus-Energie-Standard zu erreichen. Dies bedeutet, dass zusätzlich zum hocheffizienten Gebäudekonzept (Passivhaus) erneuerbare Energieträger – bei dem Projekt in Form einer PV-Anlage und solarer Heizungsunterstützung – zum Einsatz kommen. Eine weitere Herausforderung, der sich das Projekt stellte, war das Ziel, die baulichen Mehrkosten der Umsetzung im Passivhaus-Standard bei unter 10% zu halten. Damit soll höchste Multiplizierbarkeit in Hinblick auf den großen Gründerzeitbestand gewährleistet werden.  <a class="more-link" href="http://www.nachhaltig-bauen.at/praxisbeispiele/plusenergie-dachgeschossausbau-ybbsstrasse">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ort:</strong> 1020 Wien</p>
<p><strong>Bundesland:</strong> Wien<br />
<strong>Adresse:</strong> Ybbsstraße 6, 1020 Wien<br />
<strong>Objekttyp:</strong> Dachgeschoßausbau<br />
<strong>Konstruktion: </strong>Mischbau<br />
<strong>Bauart:</strong> Altbausanierung mit Passivhauskomponenten<br />
<strong>Baubeginn:</strong> 2009<br />
<strong>Fertigstellung:</strong> 2012</p>
<h2>Kurzbeschreibung&nbsp;</p>
<p><div id="attachment_1336" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.nachhaltig-bauen.at/wp-content/uploads/2011/11/Ybbstrasse_Dachgeschossausbau_Gesamtansicht_Quelle_Schoeberl__Pöll_GmbH-Architekt_Schöberl_Pöll_GmbH_klein.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1336" title="Ybbstrasse_Dachgeschossausbau_Gesamtansicht_Quelle_Schoeberl_&amp;_Pöll_GmbH; Architekt_Schöberl_&amp;Pöll_GmbH_klein" src="http://www.nachhaltig-bauen.at/wp-content/uploads/2011/11/Ybbstrasse_Dachgeschossausbau_Gesamtansicht_Quelle_Schoeberl__Pöll_GmbH-Architekt_Schöberl_Pöll_GmbH_klein-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">@ Foto: Schöberl &amp; Pöll GmbH</p></div></h2>
<p>Bei dem Dachgeschoßausbau eines typischen Gründerzeitgebäudes in Wien wurde das ehrgeizige Ziel verfolgt, Plus-Energie-Standard zu erreichen. Dies bedeutet, dass zusätzlich zum hocheffizienten Gebäudekonzept (Passivhaus) erneuerbare Energieträger – bei dem Projekt in Form einer PV-Anlage und solarer Heizungsunterstützung – zum Einsatz kommen. Eine weitere Herausforderung, der sich das Projekt stellte, war das Ziel, die baulichen Mehrkosten der Umsetzung im Passivhaus-Standard bei unter 10% zu halten. Damit soll höchste Multiplizierbarkeit in Hinblick auf den großen Gründerzeitbestand gewährleistet werden.</p>
<h2>Wichtige Kennzahlen:</h2>
<p><strong>Nutzfläche: </strong>350 m2<br />
<strong>Bruttogeschoßfläche:</strong> 486 m² (281 m² + 187 m² – Straßen- und Hoftrakt)<br />
<strong>Heizwärmebedarf: </strong>14 kWh/m²a gemäß PHPP<br />
<strong>Primärenergiebedarf: </strong>60 kWh/m²a gemäß PHPP<br />
<strong>U-Werte der Bauteile:</strong></p>
<ul>
<li> Außenwand: 0,07 W/m²K</li>
<li>Dach: 0,08 W/m²K</li>
<li>Verglasung: 0,51 W/m²K</li>
<li>Gesamtfenster UW: 0,70 W/m²K</li>
</ul>
<h2>Gebäudekonzept</h2>
<p>Im Zuge des straßen- und hofseitigen Dachgeschoßausbaus in der Ybbsstraße wurden fünf Wohnungen errichtet. Drei der Wohnungen sind Apartments, in denen erstmals die Möglichkeit zum Probewohnen in einem Plus-Energie-Gebäude besteht. Das Projekt wurde im Rahmen des Forschungsprogramms „Haus der Zukunft Plus“ gefördert. Eine Aufgabenstellung im Rahmen des Forschungsprojekts lautete, die baulichen Mehrkosten, die sich aus dem Passivhausstandard ergeben, trotz großer Gebäudehüllflächen bei unter 10% zu halten. Weiters soll mit dem Projekt gezeigt werden, dass thermische Behaglichkeit im Sommer auch bei Dachgeschoßausbauten sichergestellt werden kann. Gemeinsam mit dem Aspekt der geringen Mehrkosten ist das Thema sommerlicher Komfort nämlich höchst relevant für die Multiplizierbarkeit des Planungs- und Umsetzungskonzepts. Die im Forschungsprojekt entwickelten Ansätze sollen als Leitlinie für künftige Dachgeschoßausbauten im Gründerzeitbestand dienen.</p>
<p>Bei dem Projekt wurde weitgehend auf den Einsatz ökologischer Baumaterialien geachtet. So kommen Holz, Mineralwolle und Thermoholz (statt Tropenholz) bei den Terrassen zur Anwendung. Auch Abbruchmaterial von der Baustelle (wie Ziegel und Dachsteine) wurde wieder verwendet.</p>
<p>Zum Vorteil der HausbewohnerInnen wurden im Zuge der Bauarbeiten zudem die gesamten vorhandenen Bleileitungen ausgetauscht und auch die unattraktiven 1 x 1 m großen Lichthöfe geschlossen, wodurch eine haustechnische Erneuerung der WC-Belüftungen möglich wurde.</p>
<h2>Energiekonzept</h2>
<p>Der Dachgeschoßausbau wurde in Passivhausstandard ausgeführt. Um Plus-Energie-Standard zu erreichen, wurde zusätzlich intensiv auf erneuerbare Energietechnologien gesetzt. Der Wärmebedarf wird über eine Solaranlage und eine Luftwärmepumpe abgedeckt, wobei der Beitrag der solaren Heizungsunterstützung etwa 25% ausmachen soll.<br />
Für die Stromgewinnung wird – neben der thermischen Solaranlage – eine Photovoltaik-Anlage mit 10 kWp am Dach installiert. Um den Energieverbrauch möglichst gering zu halten, wurde insbesondere der Stand-By-Verbrauch aller Elektrogeräte extrem optimiert.</p>
<p>Für die Versorgung der fünf Wohnungen im Dachgeschoß wurde ein zentrales Lüftungssystem vorgesehen.</p>
<p><strong>Quellen: </strong>IG Passivhaus, klima:aktiv Datenbank; www.hausderzukunft.at</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Passivhaus-Studentenheim</title>
		<link>http://www.nachhaltig-bauen.at/praxisbeispiele/oekologisches-studentengaestehaus</link>
		<comments>http://www.nachhaltig-bauen.at/praxisbeispiele/oekologisches-studentengaestehaus#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 10:31:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxisbeispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Lüftungsanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Massivbau]]></category>
		<category><![CDATA[Passivhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik-Anlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Das im Oktober 2011 eröffnete Studentengästehaus im Passivhausstandard bietet Studierenden optimalen Wohnkomfort bei minimalem Energieverbrauch. Bei dem im Passivhausstandard errichteten Gebäude wurde der Energieverbrauch im Vergleich zu einem durchschnittlichen Bau gleicher Größe um 70% vermindert. Das Studentenheim ist Teil eines in offener Blockrandbebauung errichteten Gebäudekomplexes, in dessen Mitte eine große, parkähnliche Freifläche entstanden ist, die wesentlich zur Lebensqualität an diesem zentralen innerstädtischen Standort beiträgt.  <a class="more-link" href="http://www.nachhaltig-bauen.at/praxisbeispiele/oekologisches-studentengaestehaus">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ort: </strong>1150 Wien</p>
<div id="attachment_1323" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.nachhaltig-bauen.at/wp-content/uploads/2011/11/zimmer_2.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1323" title="Studentengaestehaus-Zimmer_cFoto_Oead-WVGmbH; Arch. Martin Kohlbauer" src="http://www.nachhaltig-bauen.at/wp-content/uploads/2011/11/zimmer_2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">© Oead-WVGmbH; Arch. Martin Kohlbauer</p></div>
<p><strong>Bundesland:</strong> Wien<br />
<strong>Adresse: </strong>Gasgasse 2<br />
<strong>Objekttyp:</strong> Studentenheim<br />
<strong>Konstruktion:</strong> Massivbau<br />
<strong>Bauart: </strong>Neubau<br />
<strong>Baubeginn: </strong>2010<br />
<strong>Fertigstellung:</strong> 2011<br />
<strong>Architekur: </strong>Arch. Martin Kohlbauer</p>
<h2>Kurzbeschreibung</h2>
<p>Das im Oktober 2011 eröffnete Studentengästehaus im Passivhausstandard bietet Studierenden optimalen Wohnkomfort bei minimalem Energieverbrauch. Bei dem im Passivhausstandard errichteten Gebäude wurde der Energieverbrauch im Vergleich zu einem durchschnittlichen Bau gleicher Größe um 70% vermindert. Das Studentenheim ist Teil eines in offener Blockrandbebauung errichteten Gebäudekomplexes, in dessen Mitte eine große, parkähnliche Freifläche entstanden ist, die wesentlich zur Lebensqualität an diesem zentralen innerstädtischen Standort beiträgt.</p>
<h2>Wichtige Kennzahlen</h2>
<p><strong>Nutzfläche:</strong> 4.648 m2<br />
<strong>Heizwärmebedarf:</strong> 13,0 kWh/m²a gemäß PHPP<br />
<strong>Heizlast nach PHPP:</strong> 9,00 W/m²<br />
<strong>U-Werte der Bauteile: </strong></p>
<ul>
<li>Außenwand: 0,09 W/m²K</li>
<li>Dach / Oberste Geschoßdecke: 0,06 W/m²K</li>
<li>Kellerdecke / Boden 0,07 W/m²K</li>
<li>Fenster: 0,73 W/m²K</li>
</ul>
<h2>Gebäudekonzept</h2>
<p>Das Studentenheim in der Gasgasse 2, Wien 15, ist Bestandteil des Gesamtprojekts Neubebauung Postareal Westbahnhof. Dieses für den 15. Bezirk wichtige Großprojekt mit insgesamt 265 Wohnungen und dem in Passivhausstandard ausgeführten Studentenheim mit 194 Zimmern liegt am ehemaligen Areal der Österreichischen Post AG. Die Planung basiert auf dem Siegerprojekt von Architekt Martin Kohlbauer, das aus einem geladenen, einstufigen, anonymen Architektenwettbewerb im Mai 2004 hervorging.</p>
<p>Ein wesentliches Element des Entwurfs ist die Einbindung in die Stadtstruktur. Die obersten Prämissen des städtebaulichen und architektonischen Konzepts sind Klarheit und Ruhe. Dies wurde durch eine offene Randbebauung, die in Form von zwei Riegeln entlang der Bahnhofsgleise (acht Stockwerke und zwei Dachgeschoße) sowie durch einen Bumerang förmigen Baukörper (vier Stockwerke und zwei Dachgeschoße) erreicht. Durch diese Anordnung ergibt sich ein zentraler Park, welcher maßgeblich zur Wohnqualität beiträgt.</p>
<p>Das Studentenheim ist in einem der beiden Riegel förmigen Baukörper untergebracht und bietet ausschließlich nach Süden orientierte Zimmer. Die spezifische Grundriss-Systematik, bei der zwei Zimmerreihen hintereinander angeordnet wurden, generiert reizvolle Atrien förmige Freiräume.</p>
<h2>Energiekonzept</h2>
<p>Das Passivhaus-Studentenheim verfügt über zentrale Lüftungsgeräte mit hocheffizientem Kreuzstrom-Wärmetauscher. Zur Frostfreihaltung des Wärmetauschers sind Vorheizregister vorgesehen, welche über einen glykol-/wasserbefüllten Heizkreis versorgt werden.</p>
<p>Die Wärme wird durch das Netz der Fernwärme Wien bereitgestellt. Die Haustechnik-Zentrale inkl. Warmwasserbereitung und Pufferspeicher befindet sich im Untergeschoß im kalten Bereich. Die Verteilung erfolgt über das Untergeschoß zu den jeweiligen Steigschächten in der warmen Gebäudehülle.</p>
<p>Zur Stromerzeugung wurde eine aus vier Modulen bestehende Solaranlage auf dem Dach montiert, welche 25% des Strombedarfs abdeckt. Die Ausstattung mit elektronischen Geräten erfolgte durchwegs in der Güteklasse A++.</p>
<p><strong>Quelle:</strong> IG Passivhaus, OEAD</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Energierelevante Aspekte in Architekturwettbewerben</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 13:13:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Planungstools und Hilfsmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturwettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Bewertungstool]]></category>
		<category><![CDATA[Energieeffizienz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie energieeffizient ein Gebäude ist, entscheidet sich vor allem in der Planungsphase. Mangelnde Kompaktheit, schlechte Orientierung oder unzureichende Fensterflächen sind in weiterer Folge nur unter hohen Kosten zu korrigieren. Obwohl Niedrigenergie- und Passivhäuser boomen und Bauherren zunehmend auf energierelevante Aspekte in der Wettbewerbsauslobung achten, fehlten bislang Instrumente, um die Energieeffizienz eines Gebäudeentwurfs zu beurteilen. <a class="more-link" href="http://www.nachhaltig-bauen.at/planungstools-und-hilfsmittel/energierelevante-aspekte-in-architekturwettbewerben">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie energieeffizient ein Gebäude ist, entscheidet sich vor allem in der Planungsphase. Mangelnde Kompaktheit, schlechte Orientierung oder unzureichende Fensterflächen sind in weiterer Folge nur unter hohen Kosten zu korrigieren. Obwohl Niedrigenergie- und Passivhäuser boomen und Bauherren zunehmend auf energierelevante Aspekte in der Wettbewerbsauslobung achten, fehlten bislang Instrumente, um die Energieeffizienz eines Gebäudeentwurfs zu beurteilen. Das Tool schafft hier Abhilfe und unterstützt sowohl die auslobenden Stellen als auch die WettbewerbsteilnehmerInnen bei der Verankerung bzw. Berücksichtigung von Energieeffizienz-Kriterien.</p>
<p>Das Tool wurde bereits in zahlreichen Architekturwettbewerben von Bauherren wie z. B. Stadt Graz, KAGES Steiermark, LIG Steiermark, Gemeindehochbau Steiermark oder gemeinnützigen Wohnbauträgern erfolgreich eingesetzt. Es ist für Neubau und Sanierung von Gebäuden unterschiedlichster Größe und Nutzung geeignet.</p>
<p>Begleitend zum Tool gibt es einen Leitfaden für Architekturwettbewerbe, der über objektive, transparente und den Leistungsphasen angepasste Konzepte und Instrumente informiert. Tool und Leitfaden gibt es kostenfrei zum Download unter: <a href="http://www.ifz.tugraz.at/ieaa">www.ifz.tugraz.at/ieaa</a></p>
<p>Das Projekt wurde vom Klima- und Energiefonds im Rahmen des Programms „Energie der Zukunft“ gefördert.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>MFH Anton-Heger-Platz Wien</title>
		<link>http://www.nachhaltig-bauen.at/praxisbeispiele/mfh-anton-heger-platz-wien</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 12:53:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxisbeispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Holzbau]]></category>
		<category><![CDATA[Neubau]]></category>
		<category><![CDATA[Passivhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Ziel des Bauträgers, einer gemeinnützigen Siedlungsgesellschaft, war es, einen zeitgemäßen ökologischen Wohnbau in einer geschlossen bebauten Stadtrandlage Wiens zu realisieren. Hoher Wohnkomfort bei geringem Energieaufwand war dabei genauso gefragt wie eine kurze Bauzeit durch vorgefertigte Elementbauweise. Die Umsetzung im Kostenrahmen der Wohnbauförderung war für einen gemeinnützigen Bauträger selbstverständlich. Als Passivhaus entspricht das Gebäude den höchsten Effizienzanforderungen. <a class="more-link" href="http://www.nachhaltig-bauen.at/praxisbeispiele/mfh-anton-heger-platz-wien">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><strong>Ort:</strong> 1230 Wien<br />
<strong>Bundesland:</strong> Wien<br />
<strong>Adresse:</strong> Anton-Heger-Platz 4<br />
<strong>Objekttyp:</strong> Mehrfamilienhaus<br />
<strong>Konstruktion:</strong> Holzbau / Leichtbau<br />
<strong>Bauart:</strong> Neubau<br />
<strong>Baubeginn:</strong> 2004<br />
<strong>Fertigstellung:</strong> 2005</div>
<h2>Kurzbeschreibung</p>
<p><div id="attachment_1266" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.nachhaltig-bauen.at/wp-content/uploads/2011/11/Anton_Heger_Platz_Fassade_Quelle_Werner_Hackermüller_Hackermüller_Architekten_klein.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1266" title="Anton_Heger_Platz_Fassade_Quelle_Werner_Hackermüller_Hackermüller_Architekten_klein" src="http://www.nachhaltig-bauen.at/wp-content/uploads/2011/11/Anton_Heger_Platz_Fassade_Quelle_Werner_Hackermüller_Hackermüller_Architekten_klein-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">© Werner Hackermüller, Hackermüller Architekten</p></div></h2>
<div>Das Ziel des Bauträgers, einer gemeinnützigen Siedlungsgesellschaft, war es, einen zeitgemäßen ökologischen Wohnbau in einer geschlossen bebauten Stadtrandlage Wiens zu realisieren. Hoher Wohnkomfort bei geringem Energieaufwand war dabei genauso gefragt wie eine kurze Bauzeit durch vorgefertigte Elementbauweise. Die Umsetzung im Kostenrahmen der Wohnbauförderung war für einen gemeinnützigen Bauträger selbstverständlich. Als Passivhaus entspricht das Gebäude den höchsten Effizienzanforderungen.</div>
<h2>Wichtige Kennzahlen</h2>
<div><strong>Nutzfläche: </strong>1.251 m²<br />
<strong>Bruttogeschoßfläche:</strong> 2.387 m²<br />
<strong>Heizwärmebedarf (PHPP):</strong> 9,70 kWh/m²a<br />
<strong>Heizlast nach PHPP:</strong> 8,20 W/m²</div>
<div><strong>U-Werte der Bauteile:</strong></div>
<ul>
<li>Außenwand: 0,12 W/m²K</li>
<li>Dach: 0,12 W/m²K</li>
<li>Kellerdecke/Boden: 0,22 W/m²K</li>
<li>Verglasung: 0,70 W/m²K</li>
<li>Gesamtfenster UW: 0,80 W/m²K</li>
<li>Drucktest n50: 0,60 1/h</li>
<li>A/V-Verhältnis: 0,37 m²/m³</li>
</ul>
<h2>Gebäudekonzept</p>
<p><div id="attachment_1267" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.nachhaltig-bauen.at/wp-content/uploads/2011/11/Anton_Heger_Platz_Fassadenteil1_Quelle_Kresso_Nikolic_Hackermüller_Architekten_klein.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1267" title="Anton_Heger_Platz_Fassadenteil1_Quelle_Kresso_Nikolic_Hackermüller_Architekten_klein" src="http://www.nachhaltig-bauen.at/wp-content/uploads/2011/11/Anton_Heger_Platz_Fassadenteil1_Quelle_Kresso_Nikolic_Hackermüller_Architekten_klein-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">© Kresso Nikolic, Hackermüller Architekten</p></div></h2>
<div>Das Mehrfamilienhaus am Anton-Heger-Platz in Wien Liesing ist ein Geschoßwohnbau in Holzfertigteilbauweise. Der Keller wurde in Massivbauweise (Bohrpfähle, Betondecke) errichtet und von den Obergeschoßen komplett thermisch entkoppelt. Die Dämmung des innerhalb der Passivhaus-Hülle befindlichen Erdgeschoßes erfolgte über die Kellerdecke. Auch das Stiegenhaus wurde statisch und thermisch entkoppelt. Die vier oberirdischen Stockwerke (Erdgeschoß, 1. Stock, 1. und 2. Dachgeschoß) wurden in Holzleichtbauweise gefertigt.</div>
<div>Auf dem Grundstück, einem Eckbauplatz in Stadtrandlage (Bauklasse 1) wurden 15 Wohneinheiten (Miete mit Kaufoption) errichtet. Die durchschnittliche Wohnnutzfläche liegt bei 80 m2. Im Erdgeschoß ist ein natürlich belichteter Hobbyraum untergebracht. Über dem 2. Dachgeschoß befindet sich eine allgemein zugängliche Dachterrasse. Zusätzlich verfügen alle Wohnungen über Eigengärten, Loggien, Wintergärten oder Dachterrassen. Auch eine Tiefgarage mit 15 Stellplätzen steht zur Verfügung.</div>
<div>Auch Aspekten des ressourcenschonenden Bauens wurde Rechnung getragen, indem hauptsächlich natürliche Baumaterialien (Holz, Holzwolledämmplatten, Zellulose, Holzfenster) verwendet wurden. Das im Rahmen des Leichtbau-Projekts eingesetzte Holz wurde nicht mit Holzschutzmitteln behandelt. Die natürliche Verwitterung des Holzes ist als sichtbares Zeichen des Alterungsprozesses sogar erwünscht. Teile der Fassade wurden mit mineralischem Außenputz mehrfärbig verputzt bzw. mit Phenolharzplatten verkleidet.</div>
<h2>Energiekonzept</h2>
<div>Das Energiekonzept des Gebäudes ist – vor allem dank des Passivhausstandards – auf Energieeffizienz ausgerichtet. Das Passivhauskonzept sieht eine thermische Trennung durch konsequente Planung in Klimaschichten vor. Zur Klimaschicht I zählen die kalten Wintergärten, der Windfang und die Garage. Der Klimaschicht II ist das Stiegenhaus sowie der Allgemein- bzw. Hobbyraum zugeordnet. Die Klimaschicht III machen schließlich die Wohnungen aus.<br />
Die mechanische Be- und Entlüftung wird über ein modulares System mit dezentralen Anlagen bewerkstelligt. Die Zuluft wird über einen Erdwärmetauscher vorgewärmt. Nach einem zentralen Frischluftfilter und einem Kondensatfang gelangt die Frischluft über fünf Versorgungsschächte direkt zu den dezentralen Lüftungsgeräten. Die Nacherwärmung erfolgt bei Bedarf über elektrische Zuluftheizpaneele.</div>
<div>Das Warmwasser wird über eine Gasbrennwerttherme erzeugt, die einen zentralen Warmwasserboiler speist. Für die Warmwasserverteilung sind Zirkulationsleitungen vorgesehen.</div>
<div><strong>Quelle:</strong> IG Passivhaus, <a href="http://www.klimaaktiv-gebaut.at">www.klimaaktiv-gebaut.at</a>, <a href="http://www.passivhausdatenbank.eu">www.passivhausdatenbank.eu</a></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Büro Biberstraße, Wien</title>
		<link>http://www.nachhaltig-bauen.at/praxisbeispiele/buro-biberstrasse-wien</link>
		<comments>http://www.nachhaltig-bauen.at/praxisbeispiele/buro-biberstrasse-wien#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 12:51:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxisbeispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemonitoring]]></category>
		<category><![CDATA[Gründerzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ziel dieses Bauprojekts in der Biberstraße, 1. Wiener Gemeindebezirk, war es, eine qualitativ hochwertige Sanierung durchzuführen, um das Gründerzeithaus an die Anforderungen eines modernen Bürogebäudes heranzuführen. Da die gegliederte Fassade aus dem Jahr 1901 vom Denkmalschutz als erhaltungswürdig eingestuft wurde, konzentrierten sich die Umbaumaßnahmen vorrangig auf den Innenbereich (inkl. Herstellung der Barrierefreiheit und Verbesserung des haustechnischen Systems), den Dachbereich und die hofseitigen Fassaden (inkl. Fenstertausch).  <a class="more-link" href="http://www.nachhaltig-bauen.at/praxisbeispiele/buro-biberstrasse-wien">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ort:</strong> 1010 Wien<br />
<strong>Bundesland:</strong> Wien<br />
<strong>Adresse:</strong> Biberstraße 5<br />
<strong>Objekttyp:</strong> Bürogebäude<br />
<strong>Konstruktion:</strong> Massivbau<br />
<strong>Bauart: </strong>Sanierung<br />
<strong>Fertigstellung: </strong>2011<br />
<strong>Architektur: </strong>Atelier Hayde, Architekten Ziviltechniker GesmbH</p>
<h2>Kurzbeschreibung</h2>
<p>Ziel dieses Bauprojekts in der Biberstraße, 1. Wiener Gemeindebezirk, war es, eine</p>
<dl id="attachment_1279" class="wp-caption alignright" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.nachhaltig-bauen.at/wp-content/uploads/2011/11/Biber-Fassade.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1279" title="Biber Fassade" src="http://www.nachhaltig-bauen.at/wp-content/uploads/2011/11/Biber-Fassade-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">© AUCON</dd>
</dl>
<p>qualitativ hochwertige Sanierung durchzuführen, um das Gründerzeithaus an die Anforderungen eines modernen Bürogebäudes heranzuführen. Da die gegliederte Fassade aus dem Jahr 1901 vom Denkmalschutz als erhaltungswürdig eingestuft wurde, konzentrierten sich die Umbaumaßnahmen vorrangig auf den Innenbereich (inkl. Herstellung der Barrierefreiheit und Verbesserung des haustechnischen Systems), den Dachbereich und die hofseitigen Fassaden (inkl. Fenstertausch). Durch die thermisch-energetische Sanierung sowie durch ein gezieltes Bauprodukte- und Bauchemikalien-Management entspricht das Bürogebäude den Qualitätsanforderungen mehrerer Gebäude-Labels: Es erreichte den GreenBuilding-Status, entspricht dem klima:aktiv Gebäudestandard und wurde zusätzlich mit dem Gütesiegel der ÖGNB (Deklaration nach dem Planungs- und Bewertungstool TQB – Total Quality Building) ausgezeichnet.</p>
<h2>Wichtige Kennzahlen</h2>
<p><strong>Nutzfläche:</strong> 3.300 m²<br />
<strong>Konditioniertes Bruttovolumen:</strong> 12.210,5 m³<br />
<strong>Heizwärmebedarf vor Sanierung (laut OIB-Richtlinie): </strong>30,32 kWh/m³a<br />
<strong>Heizwärmebedarf nach Sanierung (laut OIB-Richtlinie):</strong> 15,05 kWh/m³a<br />
<strong>Primärenergiebedarf:</strong> 24 kWh/m²a<br />
<strong>CO2-Emissionen:</strong> 15,2 kg CO2/m²a</p>
<h2>Gebäudekonzept</h2>
<p>Bei dem Projekt in der Biberstraße handelt es sich um ein Bürohaus aus der Gründerzeit, Baujahr 1901, welches saniert und umgebaut wurde. Die Nutzung sollte weiterhin als Bürogebäude erfolgen, wobei mit den baulichen Maßnahmen sowohl eine Verbesserung des Nutzungskomforts als auch eine wesentliche Steigerung der Energieeffizienz des Gebäudes angestrebt wurde.</p>
<p>Der Bestand aus der Gründerzeit zeichnete sich durch eine erhaltenswürdige, gegliederte Außenfassade aus, welche aufgrund der Vorgaben des Bundesdenkmalamts nur gereinigt und gestrichen werden durfte. Die Umbaumaßnahmen konzentrierten sich daher auf die Innenbereiche, den Dachbereich und die hofseitigen Fassaden. Die Büroeinheiten wurden großteils neu konzipiert, was statische Zusatzmaßnahmen (Einhaltung der Erdbebensicherheit nach Eurocode 8 ) erforderte.</p>
<p>Das erklärte Projektziel des Bauherren war es, eine Sanierung auf hohem Qualitätsniveau durchzuführen und im Zuge dessen sowohl ökologische Kriterien als auch Kriterien der sozialen Nachhaltigkeit zu berücksichtigen.<br />
Bei der Umsetzung dieser Ziele orientierte man sich am klima:aktiv Gebäudestandard, einem Kriterienkatalog für energieeffizientes und ökologisches Bauen, der im Rahmen des klima:aktiv Programms „Bauen und Sanieren“ entwickelt wurde. Mit dem Bürogebäude Biberstraße wurde Pionierarbeit geleistet, denn es handelt sich um das erste Projekt, das nach dem neu herausgebrachten klima:aktiv Kriterienkatalog „Sanierung von Dienstleistungsgebäuden“ deklariert wurde. Der neue Kriterienkatalog kann ab sofort als Grundlage für ähnliche Projekte herangezogen werden und steht auf <a href="http://www.klimaaktiv.at">www.klimaaktiv.at</a> zum Download zur Verfügung.</p>
<p>Gemäß dem klima:aktiv Grundsatz, motorisierten Individualverkehr zu vermeiden, wurden zusätzlich zur hervorragenden Anbindung an den öffentlichen Verkehr zahlreiche Fahrradabstellplätze sowohl für BesucherInnen als auch für die Büroangestellten errichtet. Bei dem Gebäudekonzept wurde Wert auf Barrierefreiheit gelegt: So wurden zwei neue Personenaufzüge eingebaut und auch der Haupteingang in der Mitte des Gebäudes wurde barrierefrei gestaltet.</p>
<p>Um den Einsatz schadstoff- und emissionsarmer Bauprodukte (d.h. Produkte ohne HFKW, VOC und PVC) zu gewährleisten, wurde die Ausschreibung in Richtung ökologisches Bauprodukte-Management optimiert. Die gesamte Planungs- und Ausführungsphase wurde von Fachkonsulenten für Bauchemikalien-Management begleitet.</p>
<h2>Energiekonzept</h2>
<p>Das Leitthema beim Energiekonzept war die Hebung der Effizienzpotenziale bei der Baukonstruktion und beim haustechnischen System.</p>
<p>Durch die thermische Verbesserung der Gebäudehülle und die Installation einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung wurde der Heizwärmebedarf um fast 50% auf rund 15 kWh/m3a vermindert. Aufgrund des Denkmalschutzes der Außenfassade wurde die Wärmedämmung bei den hofseitigen Fassaden, dem Dachaufbau und den Außenwänden des Dachgeschoßes aufgebracht. Entlang der Feuermauern wurde eine Innendämmung ausgeführt. Die hofseitigen Fenster wurden ausgetauscht, die Kastenfenster an der Außenfassade wurden saniert und mit Verschattungselementen versehen, um die Sommertauglichkeit des Gebäudes sicher zu stellen.</p>
<p>Zur Senkung des Stromverbrauchs wurden alle Büros mit einem modernen Beleuchtungskonzept ausgestattet. Für die Allgemeinbereiche ist der Bezug von Ökostrom vorgesehen.</p>
<p>Die Beheizung des Objekts erfolgt über eine bestehende Heißwasser-Umformerstation der Fernwärme Wien mit einer Gesamtleistung von 350 kW. Die Wärme wird über Heizkörper abgegeben, die mit Einzelraum-Regelventilen angesteuert werden können. In den allgemein zugänglichen Bereichen sind die Radiatoren mit Thermostat-Ventilen ausgerüstet.</p>
<p>Sämtliche Büroräume sind mit einer mechanischen Be- und Entlüftung ausgestattet. Die Büro- sowie Besprechungsräume werden mit dem 2,0-fachen Luftwechsel beaufschlagt, die Kombinations- und Gangzonen mit dem 1,0-fachen Luftwechsel. Die Verteilung der Zuluft bis zu den Zuluftgittern in den Zwischendecken erfolgt über ein Luftkanalsystem. Die Abluft wird über schalldämmende Überströmgitter für den Wandeinbau (in Wandfarbe gehalten) abgesaugt. Die angesaugt Außenluft wird gefiltert, befeuchtet, über einen Kreuzstrom-Wärmetauscher erwärmt oder gekühlt und – wenn notwendig – zusätzlich über das Heizregister nacherwärmt oder über das Kühlregister gekühlt.<br />
Die Kühlung mittels Kälterückgewinnung über den Kreuzstrom-Wärmetauscher erfolgt nach dem Prinzip der adiabaten Kühlung. Die adiabate Kühlung oder Verdunstungskühlung entzieht der Abluft des Raumes Wärmeenergie durch Verdunstung des Wassers. Dazu wird die Abluft aus dem Raum befeuchtet. Der Kreuzstrom-Wärmetauscher nimmt die befeuchtete Raumabluft von 19,5°C / 95% r.F. auf und kühlt damit die benötigte Frischluft des Raumes von 32°C / 50 % r.F. auf eine Zulufttemperatur von 24°C / 80 % r.F. ab. Die befeuchtete, verbrauchte Abluft des Raumes gelangt sodann direkt ins Freie. Um eine Zuluftfeuchte von 10,5 g/kg trockener Luft nicht zu überschreiten, wird die Zuluft nach dem Kreuzstrom-Wärmetauscher in Abhängigkeit von der Außenluftfeuchte auf eine Temperatur von 14°C / 99% r.F. gekühlt und auf einen Wassergehalt von 9,9 g/kg Luft entfeuchtet. Anschließend wird die Luft auf eine Temperatur von 24°C / 53% r.F. erwärmt und in den Raum eingebracht.</p>
<p>Die Kälteerzeugung erfolgt über zwei wassergekühlte Kältemaschinen (Kälteleistung je 117 kW) welche im 2. Untergeschoß situiert sind. Die Abwärme wird über einen am Dach aufgestellten Glykolrückkühler abgeführt. Als Kältemittel kommt R 410A zum Einsatz.</p>
<p>Die Kühlung der Büros erfolgt mittels Kühldecken (Kapillarrohrdecken), die direkt auf der Oberfläche der Gipskartonplatten montiert wurden. Zum Kühlen der Räume strömt kaltes Wasser durch die Kapillarrohre mit einem Außendurchmesser von 3,4 mm. Die mit Matten ausgestatteten Raumflächen werden dabei gleichmäßig temperiert und sorgen für eine schnelle Abführung der Kühllasten bzw. Zuführung des Wärmebedarfs zu ca. 60 % über Strahlung und zu ca. 40 % über Konvektion. Aufgrund der großen Austauschflächen können auch bei geringen Temperaturdifferenzen zwischen den aktiven Raumoberflächen und der Raumluft große Energiemengen zug- und geräuschlos übertragen werden. Die Oberflächentemperatur der Decke beträgt dabei in Abhängigkeit von der Vorlauftemperatur ca. 19°C bei lediglich 2 bis 3 K Spreizung zwischen Vorlauf (15°C bis 17°C) und Rücklauf (17°C bis 19°C).</p>
<p>Die Warmwasserbereitung erfolgt für das gesamte Projekt dezentral mittels elektrischen Untertischspeichern.<br />
Die Energieverbräuche des Gebäudes werden mit Hilfe eines Smart-Metering-Systems laufend gemessen. Das Energiemonitoring sieht eine getrennte Erfassung der Energieverbräuche für Heizung, Warmwasser, Lüftung, Kühlung, Hilfsstrom für die genannten Systeme sowie Stromverbrauch für Gebäudenutzung vor. In sämtlichen Verteilerabgängen (Radiatoren, Lüftung Büro, Lüftung Keller) wurde ein eigener Wärmemengenzähler vorgesehen. Ebenso ist in jedem Abgang vom Steigstrang in jedem Geschoß ein eigener Wärmemengenzähler vorhanden. Die gemessenen Daten werden im Rahmen einer Energiebuchhaltung gesammelt und ausgewertet sowie in monatlichen Informationspaketen den Nutzern zur Verfügung gestellt. Das Facility-Management berät die Nutzer bei Fragen zur Energieoptimierung und Interpretation der Verbrauchsdaten. Nutzerspezifische Energieverbrauchsquellen können somit lokalisiert und optimiert werden.</p>
<h2>Auszeichnungen</h2>
<ul>
<li>Dieses Gebäude entspricht dem klima:aktiv Gebäudestandard.</li>
<li>Dieses Gebäude trägt das ÖGNB-Gütesiegel gemäß Planungs- und Bewertungstool TQB.</li>
<li>Dem Bauherrn wurde aufgrund der umgesetzten Energieeffizienzmaßnahmen der EU Green Building Partnerschafts-Status zuerkannt.</li>
</ul>
<p><strong>Quellen:</strong> <a href="http://www.klimaaktiv-gebaut.at">www.klimaaktiv-gebaut.at</a></p>
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		<item>
		<title>Leitfaden zur sozialen Nachhaltigkeit im Bauwesen</title>
		<link>http://www.nachhaltig-bauen.at/planungstools-und-hilfsmittel/leitfaden-soziale-nachhaltigkeit-bauwesen</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 08:16:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Planungstools und Hilfsmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialindikatoren]]></category>

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		<description><![CDATA[An Gebäude werden heutzutage erhöhte Anforderungen gestellt – vor allem in Hinblick auf ökologisch wichtige Kriterien (z.B. geringer Energieverbrauch, Vermeidung umweltschädlicher Baustoffe etc.), aber auch in Bezug auf sozial relevante Themen. Die soziale Nachhaltigkeit von Gebäuden rückt zunehmend in den &#8230; <a class="more-link" href="http://www.nachhaltig-bauen.at/planungstools-und-hilfsmittel/leitfaden-soziale-nachhaltigkeit-bauwesen">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An Gebäude werden heutzutage erhöhte Anforderungen gestellt – vor allem in Hinblick auf ökologisch wichtige Kriterien (z.B. geringer Energieverbrauch, Vermeidung umweltschädlicher Baustoffe etc.), aber auch in Bezug auf sozial relevante Themen. Die soziale Nachhaltigkeit von Gebäuden rückt zunehmend in den Fokus – gleichzeitig sind soziale Kriterien bisher nur unbefriedigend in Gebäudebewertungssysteme integrierbar.</p>
<p>Im Rahmen der Forschungsinitiative Nachhaltigkeit massiv wurde ein Leitfaden zur Berücksichtigung der „Sozialen Säule“ der Nachhaltigkeit bei Projekten entwickelt. Darin wird vor allem auf zwei zentrale Fragen sozialer Nachhaltigkeit eingegangen, nämlich auf die Partizipation von Betroffenen und auf die nachgewiesene Unternehmensethik beteiligter Firmen. Beide Themenbereiche werden oft als Kennzeichen sozialer Qualität genannt, Indikatoren zur Messung der sozialen Nachhaltigkeit sind jedoch nicht verfügbar. Im vorliegenden Leitfaden werden beide Themenkreise beschrieben und beispielhaft Wege zur Umsetzung im Rahmen von Richtlinien sowie von Gebäudebewertungsinstrumenten skizziert.</p>
<p>Zudem enthält der Leitfaden eine Matrix, die die Fülle an sozialen Aspekten und Auswirkungen entlang des Lebenswegs eines Gebäudes systematisiert. Die Gliederung erfolgte dabei einerseits nach den Betroffenen (NutzerInnen – Nachbarschaft – Gesellschaft) und andererseits nach der jeweils angesprochenen Phase im Gebäudelebenszyklus (Produktion und Errichtung – Nutzung – Nach-Nutzungsphase).</p>
<p>Die Forschungsinitiative Nachhaltigkeit massiv wurde vom Fachverband Steine-Keramik initiiert und über diesen sowie über das Forschungsprogramm ENERGIE DER ZUKUNFT gefördert.</p>
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		<item>
		<title>SPAR-Klimaschutz-Supermarkt</title>
		<link>http://www.nachhaltig-bauen.at/praxisbeispiele/spar-klimaschutz-supermarkt</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 11:25:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxisbeispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Gründach]]></category>
		<category><![CDATA[Solarthermie]]></category>
		<category><![CDATA[Wärmerückgewinnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der im Vergleich mit Standard-Supermärkten geringere Energieverbrauch trägt deutlich zur Reduktion von CO2-Emissionen bei. Möglich wird dies durch Effizienzmaßnahmen wie Abwärmenutzung der Kälteanlage, LED-Beleuchtung und Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Besonders erwähnenswert ist die landschaftsplanerische Einbindung in die umgebende Grünanlage: Dachbegrünung und die teilweise Verbauung in einem Erdhügel sind in dieser Art für einen Supermarkt einzigartig. <a class="more-link" href="http://www.nachhaltig-bauen.at/praxisbeispiele/spar-klimaschutz-supermarkt">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><strong>Ort:</strong> 1020 Wien<br />
<strong>Bundesland:</strong> Wien<br />
<strong>Adresse:</strong> Engerthstraße 230a<br />
<strong>Objekttyp:</strong> Verkaufsstätte<br />
<strong>Konstruktion:</strong> Mischbauweise<br />
<strong>Bauart:</strong> Neubau<br />
<strong>Baubeginn: </strong>2010<br />
<strong>Fertigstellung:</strong> 2010<br />
<strong>Architektur: </strong>Norbert Bauer im Auftrag von Ing. W:P: Handler Baugesellschaft m.b.H., Bad Schönau</div>
<h2>Kurzbeschreibung&nbsp;</p>
<p><div id="attachment_1220" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.nachhaltig-bauen.at/wp-content/uploads/2011/10/SparEngertstr_C_SPAR_-Foto_PaulOtt_03.png"><img class="size-thumbnail wp-image-1220" title="SparEngertstr_C_SPAR_ Foto_PaulOtt_03" src="http://www.nachhaltig-bauen.at/wp-content/uploads/2011/10/SparEngertstr_C_SPAR_-Foto_PaulOtt_03-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">© SPAR, Fotograf Paul Ott</p></div></h2>
<div>Der im Vergleich mit Standard-Supermärkten geringere Energieverbrauch trägt deutlich zur Reduktion von CO2-Emissionen bei. Möglich wird dies durch Effizienzmaßnahmen wie Abwärmenutzung der Kälteanlage, LED-Beleuchtung und Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Besonders erwähnenswert ist die landschaftsplanerische Einbindung in die umgebende Grünanlage: Dachbegrünung und die teilweise Verbauung in einem Erdhügel sind in dieser Art für einen Supermarkt einzigartig.</div>
<h2>Wichtige Kennzahlen</h2>
<div><strong>Nutzfläche: </strong>1.081 m²<br />
<strong>Konditioniertes Bruttovolumen:</strong> 6.650 m³<br />
<strong>Heizwärmebedarf (OIB) (HWB*):</strong> 5,3 kWh/m3a<br />
<strong>Primärenergiebedarf:</strong> 216 kWh/m²a</div>
<h2>Gebäudekonzept&nbsp;</p>
<p><div id="attachment_1221" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.nachhaltig-bauen.at/wp-content/uploads/2011/10/SparEngertstr01.png"><img class="size-thumbnail wp-image-1221" title="SparEngertstr01" src="http://www.nachhaltig-bauen.at/wp-content/uploads/2011/10/SparEngertstr01-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">© SPAR, Fotograf Paul Ott</p></div></h2>
<div>Der Spar-Supermarkt wurde als Mischbau (Stahlbetonbauweise in Kombination mit einer Glas-Aluminium-Leichtbaukonstruktion) errichtet. Das sechs Meter hohe Bauwerk ist zum Teil in einem Erdhügel verbaut, wodurch es als integrierter Bestandteil der vorhandenen Parkfläche wahrgenommen wird. Dieser Effekt wird durch die vollständige Begrünung und begehbare Ausführung des Daches unterstützt, woraus auch ein extrem niedriger Versiegelungsgrad resultiert. Zudem dient die Grünfläche den angrenzenden Wohngebieten als Naherholungsgebiet.</div>
<div>Neben der guten Erschließung mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Supermarkt auch an das örtliche Radwegenetz angeschlossen; am Standort befinden sich auch Fahrradabstellplätze und eine E-Tankstelle für Elektrobikes.</div>
<h2>Energiekonzept</h2>
<div>Im Gebäude wird eine zentrale Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung für die Bereitstellung der geforderten Temperaturniveaus und des hygienischen Luftwechsels verwendet. Die eigentliche Beheizung erfolgt zur Gänze mittels Wärmerückgewinnung aus der installierten Kältetechnik (Kühlmöbel und Tiefkühlgeräte im Lager- und Verkaufsraum). Dazu ist das Lüftungsgerät mit einem zusätzlichen Kälteregister ausgestattet. Das Lüftungssystem entspricht den Komfortkriterien von klima:aktiv. Die Beleuchtung erfolgt mit energieeffizienten Leuchtmitteln sowie mit LED-Technologie. Die für den Gesamtenergieverbrauch eines Supermarktes besonders relevanten Kühlgeräte entsprechen höchsten Effizienzstandards.</div>
<div>Der Kühlbedarf des Gebäudes wurde im Zusammenspiel von geringen inneren Lasten bei gleichzeitig großem Luftvolumen auf ein Minimum reduziert.</div>
<div>Für die Deckung des Warmwasserbedarfs wurden thermische Solarkollektoren (aufgeständert, Südorientierung, 45 Grad) mit einer Gesamtfläche von sechs Quadratmetern im Freibereich errichtet.</div>
<h2>Auszeichnungen</h2>
<ul>
<li>Das Gebäude entspricht dem klima:aktiv Gebäudestandard</li>
<li>Das Gebäude wurde mit ÖGNI Gold ausgezeichnet</li>
</ul>
<div><strong> </strong></div>
<div><strong>Quellen:</strong> <a href="http://www.klimaaktiv-gebaut.at">www.klimaaktiv-gebaut.at</a></div>
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